Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
wirtschaftsförderung elsdorf
raum für neues
info

Projektbaustein Fernbandtrasse

Im Rahmen des Projektes :terra nova soll die Gelegenheit genutzt werden, die landschaftsprägende Struktur der Fernbandtrasse soweit möglich zu erhalten und auf ungewöhnliche Weise zu interpretieren. Somit sollen Möglichkeiten entstehen, ein zusam­menhängendes Freiraumsystem zu etablieren, Wegeverbindungen herzustellen und attraktive Freizeitangebote zu schaffen. Die Fernbandtrasse wird zu einer kreuzungsfreien, ca. 14 km langen, hochwertigen Freizeit- und Landschaftsachse und verbindet die einzel­nen Projektbausteine von :terra nova sowie die drei Kommunen Bergheim, Bedburg und Elsdorf untereinander. Sie wird zu einem linearen Grünbereich, dem sogenannten Biosphärenband und erzählt künftig in Sequenzen die Geschichte der Geologie der Erde und der Entstehung von Braunkohle im Hambacher Flöz. In Anlehnung an postglaziale Landschaftsraumtypen wie Sanddünentrockenrasen, Kiefernwälder und Sumpfzypressenurwälder wird das Biosphärenband zu einem spannenden und abwechslungsreichen Freizeit- und Erholungsraum mit Alleinstellungsmerkmal. Dabei werden diese Ur-Landschaftstypen als extensive Lebensräume auf den vorhandenen Ort übertragen: reine Lössböden, geschüttete Sande und vorhandene Wassersenken lassen ihren Standortansprüchen entsprechende, potentiell natürliche Vege­tation entstehen. Die künstliche Topografie der Bandtrasse nach außen bleibt erhalten und sorgt innerhalb der Dämme durch die besonders geschützte Lage für die Entwicklung solcher besonderer Vegetationsgesellschaften und Landschaftsraumtypen. Das Band wird als introvertierter Raum, als eine Art eigene Welt wahrgenommen. Die durchgängige und durch viele vorhandene Brü­cken nahezu kreuzungsfreie alte Betriebsstraße erschließt das gesamte Gelände und ist an alle angrenzenden Gemeinden durch Einschnitte, Brücken und Landschaftsfenster angebunden. Auch werden Verknüpfungen mit den bestehenden Freizeit- und Erholungswegen der einzelnen Ortslagen und deren kulturelle und gesellschaftliche Einrichtungen hergestellt. So verwebt das Biosphärenband nicht nur den innenliegenden Natur- und Freizeitraum mit der umgebende Landschaft, sondern wird auch zur wichtigen Grünraumverbindung in der Region.

Anhand eines wieder erkennbaren Lenkungs- und Informationssystems sollen die Inhalte und Themen der Zukunftslandschaft Energie an unterschiedlichen Orten vermit­telt werden.

Projektbaustein Tagebaukante – Time Park

Gemeinsamer Wille der Projektbeteiligten ist eine positive Hinwendung zum Tagebau Hambach. Schon heute ist der Tagebau Hambach von großer Faszination und Anziehungskraft. Seine beeindruckende Dimension [genehmigte Größe des Abbaufeldes von 8.500 ha bei über 400 m Tiefe] sowie der Einsatz modernster Technik wie die riesenhaften, Tag und Nacht arbeitenden Schau­felradbagger machen den Tagebau Hambach zu einem unvergleichlichen Standort. Hierfür soll in Zusammenarbeit mit der RWE Power AG eine dem besonderen Charakter des Standortes angemessene Lösung entwickelt werden. Für die nördliche Tagebau­kante gilt es, Konzepte zu entwickeln, die zum einen den noch bis ca. 2045 aktiven Tagebau in seiner faszinierenden Dimension erlebbar machen und gleichzeitig eine Perspektive für die Zeit nach 2045 aufzeigen, in der die Flutung des Tagebaus zum Restsee geplant ist.

Vor diesem Hintergrund soll die nördliche Tagebaukante Hambach landschaftsplanerisch gestaltet werden. Sie wird zum sogenannten Time Park, der sukzessive mit dem Tagebaufortschritt wächst. Parallel zu den beiden ande­ren Landschaftsräumen Biosphärenband und Interkommunales Kompetenzareal soll sich hier ein Landschaftspark im Übergang zu den Ortsrändern von Elsdorf und dem Ortsteil Berrendorf bilden. Extensiv bewirtschaftete Schafweiden, Gehölzinseln, Baumraster zwischen vorhandenen Aufforstungsparzellen sowie technische Anlagen wie Pumpstationen bilden die wesentlichen Elemente des Parks.

Sigglow, Thorsten

Fachbereich 4
Stadtplaner
Raum: 119
Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf
02274 709-236
02274 709-223
E-Mail schreiben

Sigglow, Thorsten

Fachbereich 4
Stadtplaner
Raum: 119
Gladbacher Straße 111
50189 Elsdorf
02274 709-236
02274 709-223
E-Mail schreiben